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Der Hardwald als Erholungsraum für die Region soll in Zukunft noch attraktiver werden. Mit diesem Ziel hat die Bürgergemeinde Basel als Eigentümerin des Hardwalds die Vision eines «Stadtwalds mit Parkcharakter» entwickelt.
Flächenmässig muss der Hardwald (205 Hektaren) den internationalen Vergleich nicht scheuen. Er ist fast gleich gross wie der Tiergarten in Berlin (210 Hektaren) und erreicht zwei Drittel der Fläche des Central Parks in New York (341 Hektaren).
Dieser Naturraum vor den Toren der Stadt eröffnet seltene Chancen. Es ist wichtig, ihn aktiv zu gestalten und zu schützen, damit er seine Funktionen auch in Zukunft erfüllen kann.
Grüne Lunge
Als Eigentümerin bewirtschaftet die Bürgergemeinde Basel mit ihrem Forstbetrieb den Hardwald schon heute nachhaltig, pflegt ihn als grüne Lunge und stellt ihn verschiedenen Nutzergruppen wie Hundespaziergängern, Sporttreibenden und Waldkindergärten zur Verfügung.
Der Hardwald ist unverzichtbar fürs Stadtklima. Er kühlt und filtert die Luft und bindet CO2. Auch für die Trinkwasserversorgung der Stadt Basel ist der Wald von zentraler Bedeutung.
Wandel
Der Hardwald steht vor wachsenden Herausforderungen. Der Klimawandel und der steigende Nutzungsdruck belasten ihn. Als Folge der Hitzesommer entstehen Trockenheitsschäden.
Im künftigen Stadtwald sollen Erholung, Biodiversität, nachhaltige Waldwirtschaft und Klimaleistungen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Der Hardwald soll somit wesentlich zur Lebensqualität in der Region beitragen.
Damit der Hardwald auch in den kommenden Jahren Natur- und Erlebnisraum bleibt, soll er zum «Stadtwald mit Parkcharakter» umgestaltet werden. Als Grundlage dient eine mit den Landschaftsarchitekt:innen von «pg landschaften» erarbeitete Vision.
Das übergeordnete Entwicklungskonzept soll in Etappen umgesetzt werden. Es stellt sicher, dass alle Generationen und Anspruchsgruppen langfristig vom Angebot des Waldes profitieren und wirkt in vier zentralen Themenbereichen:
Damit verbunden sind Ideen wie der Hardwald als naturaffine Velo-Destination, als emotionales Wald- und Wassererlebnis oder als Bewegungsort.
Vorgesehen sind waldpädagogische Angebote und ein Aussichtsturm mit Blick über die Baumwipfel. Ein neues Wegsystem leitet die Besuchenden durch den Wald. Und Forschung vor Ort stellt den Waldbestand sicher.
Für die Schaffung des zukunftsfähigen Stadtwalds werden Partnerschaften mit unterschiedlichen Akteuren notwendig sein.
Das Vorzeigeprojekt für Klima, Biodiversität und Lebensqualität soll gemeinsam realisiert werden.
Polterplatz
Das Versprechen vom neuen Stadtwald löst die Bürgergemeinde in einem ersten Schritt im Rahmen ihres 150-Jahr-Jubiläums ein:
Mit der Einweihung des eigens für den Ort geschaffenen Grill- und Waldspielplatzes «Polterplatz» in der Nähe des Waldhauses, der ein Gemeinschaftsprojekt von pg landschaften, der Firma KuKuk Schweiz und des BG-Forstbetriebs ist.
Der neue Grill- und Waldspielplatz «Polterplatz» befindet sich hier.
Bildquellen (von oben nach unten): Erge Kerbo/visitestonia.com, mein-erlebnis.ch/bern.com, Bern Welcome/bern.com, Holger Pfeiffer/flickr.com, Irina Strohecker (Getty Images)/runnersworld.de, Ladina Bischof/espazium.ch, Bürgergemeinde Basel, Studio Vulkan, Stadt Augsburg (Wald- & Naturkinder e.V.); Visualisierung Polterplatz: KuKuk Schweiz